Auslandssemester

Studierende haben die Möglichkeit, alternativ zum Prüfungs- und Studienplan ein Semester an einer ausländischen Hochschule zu absolvieren. Für einen Auslandsaufenthalt wird das zweite. Semester empfohlen.

Am ausländischen Studienstandort müssen im Vergleich zum Prüfungs- und Studienplan gleichwertige Kompetenzen erworben werden. Bei der Wahl des Semesters und des Studienortes ist daher zu beachten, dass an der ausländischen Hochschule solche Module angeboten werden, die durch den Prüfungsausschuss als gleichwertig zu denen des Prüfungs- und Studienplanes anerkannt werden können.

Der Auslandsaufenthalt ist frühzeitig vorzubereiten.

  • Zu diesem Zweck wählt der Student eine geeignete ausländische Hochschule und die dort zu studierenden Module aus und sucht rechtzeitig den Kontakt zum Fachstudienberater, um in Abstimmung mit dem Prüfungsausschuss die Gleichwertigkeit der Module zum Prüfungs- und Studienplan vorab zu klären.
  • Die Finanzierung des Auslandssemesters liegt in der Verantwortung des Kandidaten. Eine Beratung über Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung durch Stipendienprogramme, Auslands-BaföG oder ähnliches erfolgt im Rostock International House der Universität Rostock.
  • In einer Lehr- und Lernvereinbarung mit dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses sollen
    • die Lernziele und -inhalte,
    • der Zeit- und Sachplan,
    • zu belegende Lehrveranstaltungen und zu erbringende Leistungen, sowie
    • die Änderungsmöglichkeiten der Lehr- und Lernvereinbarung

festgehalten werden.

ERASMUS

Erasmus, das Flaggschiff unter den EU-Programmen für allgemeine und berufliche Bildung, ermöglicht jedes Jahr 200 000 Studierenden, im Ausland zu lernen und zu arbeiten. Außerdem fördert es die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen in ganz Europa. Das Programm unterstützt nicht nur Studierende, sondern auch Hochschuldozenten und in der freien Wirtschaft tätige Personen, die im Ausland lehren möchten, sowie Hochschulmitarbeiter, die sich beruflich weiterqualifizieren möchten. Viele Studien haben gezeigt, dass ein Auslandsaufenthalt nicht nur zu einer Bereicherung der akademischen und beruflichen Bildung der Studenten beiträgt, sondern auch das Sprachenlernen verbessert und interkulturelle Kompetenzen und die Selbstsicherheit stärkt. Durch ihre Erfahrungen haben Studierende ein besseres Gespür dafür entwickelt, was es heißt, ein Bürger Europas zu sein. Darüber hinaus schätzen viele Arbeitgeber einen Auslandsaufenthalt, der zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und der Berufschancen beiträgt. Seit 2018 ist Prof. Dr. Boris Hage der ERASMUS Koordinator am Institut für Physik der Universität Rostock.