Denksteine für die Schwestern Else, Hertha und Margot Hirschberg

Erinnerungsveranstaltung am Donnerstag, 6. Juli 2017, um 17.00 Uhr im Max-Samuel-Haus, Schillerstr. 10, 18055 Rostock, und Enthüllung der Denksteine, um 18 Uhr in der Schillerstraße 29, 18055 Rostock.

Der Verein der Freunde und Förderer des Max-Samuel-Hauses e. V., der Dekan und die Arbeitsgruppe Geschichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät laden alle Interessierten am Donnerstag, dem 6. Juli um 17.00 Uhr, zur Teilnahme an der Erinnerungsveranstaltung und die anschließende Enthüllung der Denksteine für Else, Hertha und Margot Hirschberg ein. Um 17.00 Uhr werden im Max-Samuel-Haus, Schillerplatz 10, Leben und Schicksal von Else Hirschberg und ihrer Schwestern vorgestellt. Die Denksteine werden um 18.00 Uhr in der Schillerstr. 29 enthüllt, dort lebten die drei Schwestern viele Jahre. Von Else Hirschberg ist bekannt, dass sie an der Universität Rostock als Gasthörerin Chemie studierte. Sie war die erste Frau, die hier das Verbandsexamen ablegte. Nach dem Abschluss arbeitete sie am Rostocker Physiologischen Institut und war wissenschaftlich sehr produktiv. 1933 wurde sie aus der Universität entlassen. Später fand sie – wie auch ihre Schwester Margot - noch Arbeit am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg. Am 11. Juli 1942 wurden beide nach Auschwitz transportiert und dort ermordet. Die Schwester Hertha wurde am 14. September 1942 aus Berlin, wo sie in einem Taubstummenheim als Erzieherin arbeitete, nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 23. Juni 1943.

Das Geld für die Denksteine haben Studierende und die Arbeitsgruppe Geschichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, der Asta, das Leibniz-Institut für Katalyse und das Team für das Universitätsjubiläum gesammelt, um Else Hirschberg und ihren Schwestern in Rostock ein Denkmal und ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen.

Zum Weiterlesen: Else Hirschberg - Das Schicksal der ersten Chemieabsolventin (Gisela Boeck und Tim Peppel, Kalenderblatt 09/2016)

Prof. Werner Ebeling wurde 80 im Jahre 2016

Aktualisierung vom 07.11.2016

 

Liebe ehemalige Mitarbeiter und Studenten von Werner Ebeling,

aus Anlass des 80. Geburtstages von Professor Werner Ebeling

(siehe CPR: http://cpr.uni-rostock.de/metadata/cpr_person_00002007 und MPR: http://matrikel.uni-rostock.de/id/510037789)

fand in Rostock am 30. September 2016 ein Wiedersehenstreffen im Rostocker Universitaetshauptgebäude statt. Treffpunkt war um 14 Uhr: Universitätsplatz 1, Konzilzimmer (Raum 213) im 2. OG.

Kurzweilige Beiträge, Anekdoten aus der Rostocker Zeit und ähnliches wurden präsentiert. Wir freuten uns, mit Werner und Ihnen am 30.09.2016 in Rostock feiern zu können. Aber auch in Berlin wurde gefeiert, und zwar am 21.10.2016 im Institut für Theoretische Biologie der HUB (Programm). Hier ein Link auf die Berliner Vorträge sowie Fotos aus Berlin, Rostock und Born.

Das Programm der Rostocker Veranstaltung:

  • 14.00 Beginn (Eröffnung, Beiträge, Kurzweiliges)
  • 15.00 Kaffee-Pause (im Raum vor der Teeküche)
  • 15.45 Fortsetzung (Beiträge, Kurzweiliges
  • 16.30 Ende der Veranstaltung

Ansprechperson: Reinhard Mahnke (0381 498-6944). An Vorbereitung und Durchführung waren Renate Nareyka und Karin Heinz beteiligt.

Teilnehmerliste (alphabetisch, R = Redebeitrag): Gerd-Peter Bartsch, Werner Ebeling (R), Jürgen Einfeldt, Hans-Joachim Fitting, Andreas Förster, Johann Gätke (R), Wolfhart Göcke, Ingrid Hartmann (R), Wolf Dietrich Kraeft (R), Hubertus Künstner, Reinhard Mahnke (R), Hans-Georg Neumann, Heidi Reinholz, Yuri M. Romanovsky (aus Moskau, leider erkrankt), Michael Yu. Romanovsky (R). Gerd Röpke (R), Lutz Schimansky-Geier (R), Wolfgang Schütt, Heinz Ulbricht (R).

Aus Termingründen konnten nicht dabei sein: Rainer Feistel, Hartmut Krienke, Horst Malchow, Julius Neumann, Hans-Erich Riedel, Jürn Schmelzer, Walter Wild.