Wiederholung von Prüfungen

  • Die Wiederholung einer bestandenen Modulprüfung außerhalb des Freiversuchs ist nicht zulässig.
  • Wird eine Modulprüfung nicht bestanden, so ist sie zu wiederholen. Wird die Modulprüfung auch in der zweiten Wiederholungsprüfung nicht bestanden, ist der Prüfungsanspruch endgültig verloren. Der Kandidat kann gegen eine solche Entscheidung beim Prüfungsausschuss schriftlich oder mündlich zur Niederschrift Widerspruch einlegen. Der Widerspruch ist schriftlich zu begründen und innerhalb von einem Monat nach Bekanntgabe der angegriffenen Entscheidung zu erheben.

  • Ist eine Modulprüfung im ersten Prüfungszeitraum nicht bestanden worden, kann sie im Einzelfall bereits im zweiten Prüfungszeitraum des gleichen Semesters wiederholt werden. Dazu ist eine Anmeldung beim Studienbüro erforderlich. Die Frist für die Anmeldung endet eine Woche vor dem Beginn des zweiten Prüfungszeitraums.

    Andernfalls erfolgt eine automatische Anmeldung zum nächstmöglichen Prüfungstermin im folgenden Semester, der Kandidat hat sich jedoch zur Absprache der Modalitäten der Wiederholungsprüfung mit dem Studienbüro in Verbindung zu setzen. Ist der Kandidat beurlaubt, ist eine Wiederholungsprüfung im nächsten Prüfungstermin nach Ende der Beurlaubung abzulegen.
  • Wegen besonderer, von ihm nicht zu vertretender Gründe kann dem Kandidaten eine Nachfrist gewährt werden. Bei Versäumnis der Wiederholungsfrist gilt die erste Wiederholungsprüfung als abgelegt und wird mit „nicht bestanden“ bewertet.
  • Falls die nicht bestandene reguläre Prüfung spätestens zum Regelprüfungstermin erfolgte, kann durch Beantragung als Freiversuch der Termin des nächsten Prüfungsversuches nach hinten geschoben werden.
  • Die zweite Wiederholungsprüfung hat spätestens zum nächsten regulären Prüfungstermin (Anlage 1 der SPSO) zu erfolgen. Schriftliche Prüfungsleistungen sind von zwei Prüfern zu bewerten. Das Studienbüro informiert die Prüfer vorab, bei welchen Kandidaten eine Zweitbewertung erforderlich ist. Das Bewertungsverfahren soll vier Wochen nicht überschreiten. Der Prüfer entscheidet, ob abweichend von der in den Modulbeschreibungen festgelegten Prüfungsform eine mündliche Prüfung durchgeführt werden soll. Diese Auswahl ist für alle Studierenden eines Semesters einheitlich vorzunehmen. Bei Versäumnis der Wiederholungsfrist gilt die zweite Wiederholungsprüfung als abgelegt und wird mit „nicht bestanden“ bewertet.