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Das Institut für Physik gehört der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität an.
Das Institut führt alle Lehrveranstaltungen der Universität zur Physik durch. Im Wintersemester 2007 hat die Bachelor- und Masterausbildung in Physik begonnen; sie löst den Diplom-Studiengang ab, der noch einige Jahre fortgeführt wird. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Physik-Lehrerausbildung für die Sekundarstufen I und II. Großen Raum nimmt die Nebenfachausbildung für andere Studiengänge aus der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Medizinischen, Ingenieurwissenschaftlichen und Agrarwissenschaftlichen Fakultät ein.
Der Studienort Rostock bietet gegenüber vielen anderen Universitäten und Hochschulen Vorteile: Vor allem durch die überschaubare Größe der Universität, durch die gute Betreuung der Studierenden und durch eine effektive Studien-organisation hebt sich Rostock wohltuend von großen „Massenuniversitäten“ ab. Unabhängige Evaluierungen bestätigen immer wieder die hervorragende Qualität der hiesigen Studienbedingungen.
Im Physikalischen Kolloquium und anderen öffentlichen Vorträgen werden aktuelle Forschungsthemen aus der gesamten Physik den Mitarbeitern, Studenten und interessierten Bürgern vorgestellt.
Die 14 Professuren im Institut sind den Forschungsgebieten Halbleiterphysik, nano-strukturierte Materialien, Optik und Laserphysik, Theoretische Vielteilchenphysik und Quantenoptik, Elementarteilchenphysik gewidmet. Moderne Anlagen zur Elektronenmikroskopie, Laserspektroskopie, Kalorimetrie, Oberflächenanalyse inklusive Tunnelmikroskopie, verschiedene Beugungsmethoden sowie ein Computernetz auf dem neuesten Stand gehören zur Ausstattung des Institutes. Es bestehen zahlreiche Kooperationen mit Arbeitsgruppen im In- und Ausland. Die Forschungen werden über die Haushaltsmittel hinaus jedes Jahr mit über einer Million Euro aus verschiedenen Quellen im Rahmen spezieller Projekte unterstützt. Dabei stammt der größte Anteil aus Mitteln der Deutschen Forschungs-gemeinschaft (DFG), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie des Hochschulbauförderungsprogramms. Weitere Förderquellen sind die Europäische Union, die Stiftung Volkswagenwerk, die Max-Planck-Gesellschaft sowie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).
Eine herausragende Rolle nimmt der Sonderforschungsbereich 652 “Starke Korrelationen und kollektive Phänomene im Strahlungsfeld: Coulombsysteme, Cluster und Partikel” ein, in dem in 13 Projekten ca. 40 Physiker aus Rostock und aus Greifswald neue Phänomene der Interaktion von Licht (oder allgemeiner: einem Strahlungsfeld) und Materie erforschen. Das Spektrum der physikalischen Forschung und Lehre wird durch „Institute an der Universität“ (An-Institute) – das Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik in Kühlungsborn und die Sektion Physikalische Ozeanographie des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung in Warnemünde – in einzigartiger Weise erweitert: An keiner anderen Universität in Deutschland gibt es die Fachkombination “Atmosphärenphysik und Physik der Ozeane”.
Höchstes Kollegialorgan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, der die Institute für Biowissenschaften, Chemie, Mathematik und für Physik angehören, ist der Fakultätsrat, der in finanziellen, personellen und wissenschaftsstrategischen Angelegenheiten entscheidet. In ihm sind als gewählte Vertreter 12 Professoren, 4 wissenschaftliche Mitarbeiter, 2 Mitarbeiter des technischen Personals und 4 Studenten vertreten. Der Rat wählt einen Dekan, der die laufenden Geschäfte führt und die Fakultät nach außen vertritt. Für die Belange von Studium und Lehre ist der Studiendekan zuständig. Die einzelnen Institute werden von Geschäftsführenden Direktoren geleitet. Die Studenten der Physik sind in einer Fachschaft organisiert und wählen einen Fachschaftsrat.
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