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Eröffnung Schülerlabor PHYSCH am 1. März 2016

Am Institut für Physik entwickelt sich seit 2005 das Projekt „PHYSCH– Physik und Schule“. Als Schülerlabor ist es ein außerschulischer Lernort zur Förderung naturwissenschaftlichen Denkens und stellt eine geeignete Umgebung zur Erprobung moderner und kreativer Unterrichtsformen dar. Zusammen mit den nunmehr fertiggestellten Räumen im neuen Physikinstitut sind die Voraussetzungen für einen weichen Übergang zu einem Lehr-Lern-Labor mit fachdidaktischer Forschung und Entwicklung sowie seiner Einbettung in die Lehramtsausbildung geebnet.

Aus diesem Anlass eröffnen wir das Schülerlabor PHYSCH im Rahmen unseres diesjährigen Physiktages am 1. März um 10 Uhr im Forschungsgebäude Raum 290.

Rostocker Physiktag am 1. März 2016

Der Rostocker Physiktag findet am 1. März 2016 im neuen Institut für Physik auf dem Südstadt-Campus in der Albert-Einstein-Str.- 23-24 statt. Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 - 12 werden sich in neuer Umgebung und neuen Räumlichkeiten der Physik mal auf eine ganz andere Weise nähern und entdecken, wo sich Spiel und Physik treffen. Neben unserem traditionellen Physikturnier, in dem es wieder im spannenden Kampf schlauer Köpfe um den Wanderpokal "Rostocker Leuchtturm" gehen wird, begleiten Studierende der Physik die Schülerinnen und Schüler durch alle Stationen des Physiktages. Gemeinsam besuchen Sie die Forscherlabore und das Experimentarium – beide Stationen werden im gesamten Lehr- und Hörsaalgebäude die Facetten des Spiels und Spielens umfangreich und forschungsnah präsentieren. Weiterhin führen sie die Schülerinnen und Schüler zu Vorträgen, in die Werkstätten, der Studienberatung und natürlich zu unserer tollen Schauvorlesung, die sich in diesem Jahr dem „Krieg der Sterne! Unplugged und in 4D*!“ widmen und den Physiktag beschließen wird.


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Schaltjahreskolloquium 2016

Gelungene Eröffnungsfeier des Neubau-Ensembles Physik und LL&M

Eröffnungszeremonie im Foyer der Physik
Volles Haus im Großen Physikhörsaal beim Festvortrag von Prof. Dr. L. Wöste

Die feierliche Eröffnung der Neubauten am 12.11.2015 war ein großer Erfolg. Das Institut für Physik und das Department Leben, Licht und Materie freuten sich über weit mehr als 500 Besucher im Laufe des Tages. 

Nach der Eröffnungszeremonie am Nachmittag und dem Festvortag von Prof. Dr. L. Wöste am frühen Abend wurde im Anschluss bis in die Morgenstunden gefeiert.

Weitere Informationen können in den zahlreichen Medienberichten gefunden werden:

Kurzer Eindruck von der Performance der Tanzcompagnie des Volkstheaters zur Eröffnungsfeier der Neubauten Physik und LL&M:
https://vimeo.com/146579489

 

 

Übergabe der Bachelor- und Masterurkunden am 18. November

2015 haben 4 Studentinnen und 19 Studenten den Bachelorstudiengang erfolgreich abgeschlossen. Den akademischen Grad Master of Science erwarben 6 Studentinnen und 18 Studenten. >>mehr

 

 

Prof. Dr. Lochbrunner
Kohlenstoffnitrid

Kooperation klärt erstmals Ladungstransport in polymeren Kohlenstoffnitriden auf

Polymeres Kohlenstoffnitrid ist ein organisches Material mit interessanten optoelektronischen Eigenschaften. So kann es als preisgünstiger Photokatalysator die Spaltung von Wasser mit Sonnenlicht befördern. Nun hat eine Kooperation aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin, der Universität Rostock sowie der Freien Universität Berlin und anderer Partner erstmals untersucht, wie Licht in dieser Materialklasse Ladungsträger erzeugt und die Beweglichkeit und Lebensdauern von Ladungsträgern ermittelt. Dabei kamen sie zu überraschend hohen Werten, die neue Anwendungen, zum Beispiel in Verbindung mit Graphen, in Aussicht stellen. 

Mehr Information.

Die Ergebnisse sind in der renommierten Zeitschrift „Advanced Materials“ publiziert: Complementing Graphenes: 1D Interplanar Charge Transport in Polymeric Graphitic Carbon Nitrides DOI: 10.1002/adma.201503448

Physik in Rostock studieren: Bachelor und Master, Lehramt

Rostock ist ein toller Studienort: Durch die überschaubare Größe hebt sich unsere Hochschule von großen „Massenuniversitäten“ ab. Dadurch können die Hochschullehrer die Studierenden hervorragend betreuen und einen unkomplizierten Zugang zu modernen Forschungsthemen ermöglichen. Die Studienprogramme bieten beste Bedingungen für ein erfolgrei­ches Studium. Unabhängige Evalu­ierungen bestä­tigen immer wieder die hohe Qualität der hiesigen Studien­möglichkeiten, die sich mit dem Einzug in den Physik-Neubau noch weiter verbessert.

Studiengänge am Institut für Physik

Unsere Studiengänge:

 

Die Online-Einschreibung in unsere zulassungsfreien Studiengänge ist bis zum 30. September möglich. Das Studium beginnt mit einer Einführungswoche vom 5.-9. Oktober. Weitere Informationen auf der Seite Studieninteresse? und in der aktuellen Studienbroschüre Physik.

Students from abroad: Our international master program tailored to foreign students (german students are of course welcome as well) has changed its focus which is now pointed at the Physics of Life, Light and Matter; courses are held in English. See here  for more detail.

Die Physik an der Universität Rostock gehört zu den stärksten Fachgebieten bei der Drittmittelförderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. 

Drei herausragende Wissenschaftler/innen erlangen akademische Grade

Dr. rer. nat. habil. Jan Sperling
Dr. rer. nat. Franziska Fennel
Dr. rer. nat. Andreas Becker
Volles Haus bei der letzten Promotionsverteidigung im alten Großen Physikhörsaal

Am 15.07.2015 schloss Franziska Fennel ihre Promotion auf dem Gebiet der Dynamik molekularer Systeme ab. Die Promotionskommission schlägt dem Fakultätsrat vor,  die seltene Bestnote summa cum laude zu vergeben.

Jan Sperling habilitierte sich am 16.07.2015 unter höchstem Lob der Gutachter und der Habilitationskommission für sein Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Quantenoptik. Er gehört mit seinen 33 Jahren zu den jüngsten habilitierten Wissenschaftlern in der Geschichte der Universität.

Am 29.07.2015 fand die letzte Promotionsverteidigung im alten Institusgebäude statt. Vor einem vollen Auditorium verteidigte Andreas Becker seine Arbeit auf dem Gebiet der Warmen Dichten Materie mit Bravour. Die Promotionskommission schlägt dem Fakultätsrat vor,  die seltene Bestnote summa cum laude zu vergeben.

Hochschulranking 2015/16

Quelle: CHE

Im aktuellen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) 2015/16 liegt unser Institut in der Spitzengruppe der Physik-Fachbereiche. Stark überzeugen konnte die Rostocker Physik bei den Parametern Betreuung durch Lehrende, Abschluss in angemessener Zeit sowie Kontakt zu Studierenden und zählt damit unter den teilnehmenden Hochschulen zu den ersten Adressen Deutschlands.

Im Urteil der Studierenden lagen die Bewertungen der folgenden Kategorien jeweils in der Spitzengruppe

  1. Studieneinstieg
  2. Betreuung durch Lehrende
  3. Kontakt zu Studierenden
  4. IT-Infrastruktur
  5. Bibliotheksausstattung

95% aller Bachelorabsolventen und 100% der Masterabsolventen erreichen ihren Abschluss in Rostock in angemessener Zeit.

In den Kategorien Räume und Laborpraktika liegt Rostock in der Mittelgruppe. Mit dem Umzug in das neue Physik-Gebäude sollte auch hier der Aufstieg in die Spitzengruppe gelingen.

Zum Studienführer der ZEIT

Ranking der Physik-Fachbereiche

Darstellung des Institutes für Physik

Prof. Dr. T. Fennel
Elektronenkatapult

Ein Team von Physikern und Chemikern aus Rostock, München und Berlin hat die Wechselwirkung von ultrakurzen Lichtblitzen und winzigen Glasteilchen erforscht. Mit der an den Nano-Glaskügelchen konzentrierten Lichtenergie konnte das Team Elektronen in extrem kontrollierter Weise beschleunigen. Ihre Forschungsergebnisse könnten langfristig sogar die medizinischen Methoden zur Krebsbekämpfung erweitern. Informationen könnten in unfassbar kurzer Zeit verarbeitet werden. Die Studie der Wissenschaftler wurde in der jüngsten Ausgabe der international renommierten Fachzeitschrift »Nature Communications« veröffentlicht.

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Von links nach rechts: J. Sperling, W. Vogel, B. Kühn. Quelle: Uni Rostock/E. Altrichter.

Die Arbeitsgruppe Theoretische Quantenoptik am Institut für Physik, unter Leitung von Professor Werner Vogel, erhielt eine Förderungszusage der EU im Rahmen des Forschungsprogramms Horizon 2020 – die erste dieser Art an der Universität Rostock. Die Kurzbezeichnung QCUMbER des Projektes steht für ''Quantum Controlled Ultrafast Multimode Entanglement and Measurement''. Gemeinsam mit Kollegen aus Paris, Oxford, Lille, Paderborn und Rom sollen theoretische Grundlagen und experimentelle Techniken zur Anwendung in neuartigen Quantentechnologien entwickelt werden.

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Andreas Becker (l.) und Prof. Dr. Ronald Redmer (r.)

Die Planeten unseres Sonnensystems waren bei ihrer Bildung vor 4,56 Milliarden Jahren heiße Objekte, die sich mit zunehmendem Alter abkühlen. Im Gegensatz zu Jupiter scheint Saturn aber wärmer zu sein, als die Modelle der Planetenphysiker vorhersagen. Seit langem ist man auf der Suche nach der zusätzlichen Energiequelle, die für seine erhöhte Temperatur und damit größere Leuchtkraft verantwortlich ist. Physiker aus Rostock und Albuquerque (USA) forschen gemeinsam auf diesem Gebiet im Rahmen des Sandia Fundamental Science Programs. Die Ergebnisse des Forscherteams wurden nun im angesehenen Wissenschaftsjournal Science veröffentlicht (M.D. Knudson et al., Direct observation of an abrupt insulator-to-metal transition in dense liquid deuterium, Science 348, 1455-1460, 2015).

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Dr. Ingo Barke, Hannes Hartmann, Prof. Dr. Thomas Fennel, von links nach rechts.
Streubild eines Silberteilchens

Die dreidimensionale Form einzelner Nanopartikel im Flug abzubilden ist kein einfaches Unterfangen. Einem Team von Physikern der Universität Rostock und der TU Berlin ist dies nun mit Hilfe von Einzelschuss-Streuexperimenten am Freie Elektronen-Laser FLASH am DESY in Hamburg gelungen. Dazu beleuchteten sie individuelle Silberpartikel mit ultrakurzen Röntgenpulsen und charakterisierten die Teilchen anhand von Weitwinkel-Streubildern, wie sie in der Fachzeitschrift Nature Communications berichten. Damit rückt die Untersuchung ultraschneller Dynamik einzelner freier Nanoteilchen in den Bereich des Machbaren.

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Die Professoren Heinrich Stolz (li) und Stefan Scheel

Neues Arbeitsgebiet für Physiker

Physikern der TU Dortmund um die Professoren Dietmar Fröhlich und Manfred Bayer und der Universität Rostock um die Professoren Heinrich Stolz und Stefan Scheel ist es erstmals gelungen, neuartige Materiezustände,  sogenannte Rydberg-Exzitonen, zu beobachten, wie sie in  einem in der jüngsten Ausgabe des renommierten Fachjournals „Nature“ veröffentlichten Beitrag berichten.  Die Dortmunder und Rostocker Physiker sind sich sicher, ein völlig neues Arbeitsgebiet aufgetan zu haben.

 

Die Universität Rostock erhält mit der positiven Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft vom 23.05.2013 eine millionenschwere Förderung für den SFB 652 zum Thema „Licht und Materie“.

An dem prestigeträchtigen Forschungsprojekt des Instituts für Physik sind auch Wissenschaftler des Instituts für Chemie in Rostock und des Instituts für Physik in Greifswald beteiligt. In 19 eng vernetzten Teilprojekten und in Kooperation mit renommierten internationalen Forschern sind die Physiker grundlegenden physikalischen Phänomenen rund um das Thema der Licht-Materie-Wechselwirkung auf der Spur. Die untersuchten Systeme reichen dabei von Nanoteilchen und Molekülaggregaten über Halbleiter-Quantensysteme für das Quantencomputing bis hin zu warmen, dichten Plasmen im Inneren von Planeten. Mit Hilfe neuartiger Lichtquellen wie Röntgen-Freie-Elektronen-Lasern sowie ultrakurzen, speziell geformten Lichtpulsen können lichtinduzierte Prozesse und die Eigenschaften von Materie mit unglaublicher Präzision analysiert und gezielt gesteuert werden. Die nun bewilligte Finanzierung von modernsten Lasersystemen und Hochleistungscomputern schafft ideale Voraussetzungen für die Forschung innerhalb der mehr als 30 geförderten Promotionsarbeiten.

Die Grundlagenforschung im SFB ist eng mit dem Department „Licht, Leben und Materie“ der Universität Rostock verbunden und stellt ein Aushängeschild für die koordinierte Forschungsarbeit an der Universität dar. 

Film über das Institut für Physik jetzt im Unicast-Archiv

Abb. Film zum 100. Jubiläum des Institutsgebäudes

Tradition und Innovation verbinden sich an der Universität Rostock. Runde Jubiläen bieten die Möglichkeit der Rückschau auf bemerkenswerte Abschnitte der Wissenschaftsgeschichte.

Anlass für diesen Film war die Feier des 100jährigen Jubiläums des gegenwärtigen Physikalischen Institutsgebäudes am Universitätsplatz 3 (1910-2010).

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