English version
Institut für Physik
Experimentalphysik: Optik - Prof. Fedor Mitschke
Logo des Physikalischen Instituts Logo der Universität Rostock

Startseite

Forschung

Lehre

Mitarbeiter

Kontakt

Anreise

Institut für
Physik


Universität

Ausbreitung von Licht in Glasfasern

Die Ausbreitung von Lichtpulsen wird hauptsächlich beeinflusst von

  • der Dispersion der Gruppengeschwindigkeit (GVD), beschrieben durch den Koeffizienten
  • der Intensitätsabhängigkeit der Brechzahl (optischer Kerr-Effekt), beschrieben durch den Koeffizienten

Die Ausbreitung wird durch die nichtlinearen Schrödingergleichung

beschrieben. Dabei ist proportional zur Einhüllenden des elektrischen Feldes, der Ort des Lichtimpulses und die Zeit im Schwerpunktssystem.

Wie sich ein beliebiger Anfangszustand entwickelt, kann somit beschrieben werden. Es gibt nun einen besonderen Anfangszustand, der sich ohne Veränderung der Form und Dauer ausbreiten kann. Ein solcher Zustand wind als Soliton bezeichnet:

Soliton

Dabei müssen die Impulsparameter an die Glasfaserparameter angepasst werden:

Soliton

Bestimmte Anfangsbedingungen können leicht analytisch berechnet werden. Für beliebige Anfangsbedingungen kann die nichtlineare Schrödingergleichung immer numerisch gelöst werden. Einige spezielle Fälle werden hier illustriert (flash player erforderlich):

group velocity dispersion Ein Lichtimpuls breitet sich zeitlich nur unter dem Einfluss der GVD aus
Kerr nonlinearity Das Spektrum eines Lichtimpulses wird nur durch die Kerr-Nichtlinearität verändert
first order soliton GVD und Kerr-Nichtlinearität: Soliton 1. Ordnung
second order soliton GVD und Kerr-Nichtlinearität: Soliton 2. Ordnung
third order soliton GVD und Kerr-Nichtlinearität: Soliton 3. Ordnung



Das Standardwerk der nichtlinearen Faseroptik ist:

G. P. Agrawal, Nonlinear Fiber Optics (Academic Press, San Diego).


[Startseite] [Forschung] [Lehre] [Mitarbeiter] [Kontakt] [Anreise] [Institut für Physik] [Universität]



Hinweise/Kommentare: Webmaster letzte Änderung: 07. May 2007