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Im Jahr 2007 hat sich die Universität Rostock drei Profillinien gegeben. Organisiert werden Forschung und Lehre zu diesen Feldern in den Departments »Life, Light and Matter«, »Maritime Systems« und »Aging Science and Humanities« der neu gegründeten Interdisziplinären Fakultät (www.inf.uni-rostock.de). Mit der Institutionalisierung der thematischen Konzentration und der fachübergreifenden Kooperation beschreitet die Universität nicht nur wissenschaftspolitisches Neuland. Sie verbindet die neue Struktur auch mit einer klaren Vision. Sie will zu diesen ausgewählten Themen ihre umfassenden Expertisen bündeln und ausbauen.
Forschungsprogramme zur Thematik des Departments “Science and Technology of Life, Light & Matter - Die neue Rolle von Licht und Molekül in Natur- und Lebenswissenschaften” stehen international im Fokus. Sie zeichnen sich zumeist durch eine äußerst große Komplexität aus. Gefragt sind Fächer wie Chemie, Katalyse, Physik, Atmosphärenforschung, Ingenieur-wissenschaften, Biologie, Medizin, Mathematik und Informatik. Am Standort Rostock sind diese Disziplinen traditionell stark vertreten.

- Atomare und molekulare Prozesse
Der Projektbereich Atomare und Molekulare Prozesse hat das Ziel, die Grundbausteine und ihre Wirkungen sichtbar zu machen, zu verstehen und schließlich zu steuern.

- Rattenhirn-Zelle auf Si-Chip
Im Projektbereich Rekonstruktion biologischer Funktionen wird dieses Wissen genutzt, um mit Hilfe bioaktiver Materialien und neuer Technologien biologische Funktionen z. B. bei Zellen, Blutgefäßen, Sinnesorganen oder dem Knochenbau wieder herzustellen.

- Cluster auf einer Oberfläche
Der Projektbereich Neue Materialien und Systeme will mit Hilfe der Nanostrukturierung und katalytischer Verfahren neue Materialien und Wirkstoffe schaffen.
Die Synergie wird zusätzlich verstärkt, indem bereichsübergreifend die Instrumentarien Photonik, Modellbildung und Simulation sowie Engineering eingesetzt werden. Diese bilden damit das durchgehende Rückgrat des Departments.
Die verschiedenen Fachdisziplinen sind in Form von gemischten Arbeitsgruppen miteinander verwoben. Damit auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse und gesellschaftliche bzw. technische Anforderungen schnell reagiert werden kann, bleiben die Strukturen jedoch offen und dynamisch. So können sich die Projektbereiche unter Mitwirkung der beteiligten Wissenschaftler weiter entwickeln und sogar neu formieren.
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