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Rostocker Physiktag am 1. März 2016

Der Rostocker Physiktag findet am 1. März 2016 im neuen Institut für Physik auf dem Südstadt-Campus in der Albert-Einstein-Str.- 23-24 statt. Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 - 12 werden sich in neuer Umgebung und neuen Räumlichkeiten der Physik mal auf eine ganz andere Weise nähern und entdecken, wo sich Spiel und Physik treffen. Neben unserem traditionellen Physikturnier, in dem es wieder im spannenden Kampf schlauer Köpfe um den Wanderpokal "Rostocker Leuchtturm" gehen wird, begleiten Studierende der Physik die Schülerinnen und Schüler durch alle Stationen des Physiktages. Gemeinsam besuchen Sie die Forscherlabore und das Experimentarium – beide Stationen werden im gesamten Lehr- und Hörsaalgebäude die Facetten des Spiels und Spielens umfangreich und forschungsnah präsentieren. Weiterhin führen sie die Schülerinnen und Schüler zu Vorträgen, in die Werkstätten, der Studienberatung und natürlich zu unserer tollen Schauvorlesung, die sich in diesem Jahr dem „Krieg der Sterne! Unplugged und in 4D*!“ widmen und den Physiktag beschließen wird. mehr...

Auftaktkolloquium und Ringvorlesung im neuen Großen Hörsaal

Die wissenschaftlichen Auftaktveranstaltungen am 15.10 im neuen Großen Hörsaal der Physik waren ein großer Erfolg. Mit Freude begrüßten wir etwa 150 interessierte Zuhörer. 

Zunächst eröffnete Prof Dr. Metin Tolan von der TU Dortmund mit einem fulminanten Vortag mit dem Titel Geschüttelt, nicht gerührt – James Bond im Visier der Physik das Physikalische Kolloquium dieses Semesters.
Im Anschluss hielt Prof Dr. Fedor Mitschke vom hiesigen Institut für Physik die erste Vorlesung zum Thema Kerze, Glühlampe, LED: Wie wir das Dunkel verdrängen im Rahmen der Ringvorlesung Laser - Licht - Bilder zum internationalen Jahr des Lichts. 

Prof. Oliver Kühn und die Studierenden Hendrijke Raben und Till Köster sitzen schon einmal Probe im neuen Hörsaal der Physik (Foto: Thomas Rahr/Uni Rostock)

Ab dem kommenden Semester finden die Physikvorlesungen im Neubau der Physik auf dem Südstadtcampus statt. Unsere Studierenden können sich auf brandneue Hörsäle, moderne Praktikumslabore sowie die Nähe zur Mensa und zur Bibliothek freuen. Auch für die Forscherinnen und Forscher steht nun eine hervorragende Infrastruktur zur Verfügung. Lehre und Forschung können im neuen Gebäudekomplex noch besser miteinander verknüpft werden und die Studierenden können die aktuelle Wissenschaft am Institut direkt kennenlernen und miterleben.  

Am 12. November feiern wir die offizielle Eröffnung zusammen mit dem 596. Geburtstag der Universität Rostock. 

Mehr Informationen.

Meldung in der Ostsee-Zeitung.

Der Neubau ist bereit für das kommende Semester

In Zukunft werden die Lehrveranstaltungen der Physik im neuen Lehrgebäude der Physik (o.l., u.l.) in direkter Nähe zum neuen Forschungsgebäude (o.r.) auf dem Südstadtcampus stattfinden. 

Im Bild unten rechts ist eine historische Aufnahme des allerletzten Tafelbildes im Experimentalphysikhörsaal in Schutow vom 17.07.2015 zu sehen.

Hat die Glühlampe bald ausgedient?

Ringvorlesung im Internationalen Jahr des Lichts 2015.

Das Institut für Physik organisiert eine Ringvorlesung zum Thema Licht, an der sich Vortragende aus mehreren Fakultäten der Universität beteiligen. Auf diese Weise wird das Thema in seiner Breite dargestellt. Für die Veranstaltungsreihe konnten zahlreiche interessante Sprecher gewonnen werden, die physikalische, technische, biologische und wissenschaftsgeschichtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit Licht erörtern werden. Hier geht es zum Programm.

Der erste Vortrag findet am 15.10. um 18 Uhr c.t. im Großen Hörsaal der Physik (HS1) statt. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. 

Am 21.5. fand im Katharinensaal der Hochschule für Musik und Theater ein gut besuchtes Konzert unter dem Motto „Licht und Farbe in der Musik“ statt. Der Hintergrund ist das von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Jahr des Lichts 2015, zu dem eine Veranstaltungs­reihe der Universität im Institut für Physik organisiert wird. In diesem Rahmen wurde die Beziehung zwischen Musik einerseits und Licht und Farbe andererseits an diesem Abend exemplarisch am Beispiel des Komponisten Alexander Skrjabin dargestellt. Nach einer kurzen physikbezogenen Einführung durch Prof. Mitschke (Physikalisches Institut, Uni Rostock) traten der Pianist Wolfgang Glemser (Cottbus) und der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Hartmut Möller (HMT) zunächst gemeinsam auf und erläuterten wie nach Skjarbins Vorstellung bei der Aufführung eines Musikstücks dazu die jeweils passenden Lichtfarben der Bühnenbeleuchtung erscheinen sollten. Anschließend zeigte der Pianist Glemser dann anhand von zwei Sonaten und zwei weiteren Stücken von Skrjabin sowie Musik von Wagner und Debussy die ganze Palette pianistischer Virtuosität und Expressivität: von zartester Lyrik bis zu donnerndem Furor.

Link zur Meldung auf dem offiziellen Webauftritt des IYL2015. 

Prof. Dr. Lochbrunner
Kohlenstoffnitrid

Kooperation klärt erstmals Ladungstransport in polymeren Kohlenstoffnitriden auf

Polymeres Kohlenstoffnitrid ist ein organisches Material mit interessanten optoelektronischen Eigenschaften. So kann es als preisgünstiger Photokatalysator die Spaltung von Wasser mit Sonnenlicht befördern. Nun hat eine Kooperation aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin, der Universität Rostock sowie der Freien Universität Berlin und anderer Partner erstmals untersucht, wie Licht in dieser Materialklasse Ladungsträger erzeugt und die Beweglichkeit und Lebensdauern von Ladungsträgern ermittelt. Dabei kamen sie zu überraschend hohen Werten, die neue Anwendungen, zum Beispiel in Verbindung mit Graphen, in Aussicht stellen. 

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Die Ergebnisse sind in der renommierten Zeitschrift „Advanced Materials“ publiziert: Complementing Graphenes: 1D Interplanar Charge Transport in Polymeric Graphitic Carbon Nitrides DOI: 10.1002/adma.201503448

Drei herausragende Wissenschaftler/innen erlangen akademische Grade

Dr. rer. nat. habil. Jan Sperling
Dr. rer. nat. Franziska Fennel
Dr. rer. nat. Andreas Becker
Volles Haus bei der letzten Promotionsverteidigung im alten Großen Physikhörsaal

Am 15.07.2015 schloss Franziska Fennel ihre Promotion auf dem Gebiet der Dynamik molekularer Systeme ab. Die Promotionskommission schlägt dem Fakultätsrat vor,  die seltene Bestnote summa cum laude zu vergeben.

Jan Sperling habilitierte sich am 16.07.2015 unter höchstem Lob der Gutachter und der Habilitationskommission für sein Leistungen auf dem Gebiet der theoretischen Quantenoptik. Er gehört mit seinen 33 Jahren zu den jüngsten habilitierten Wissenschaftlern in der Geschichte der Universität.

Am 29.07.2015 fand die letzte Promotionsverteidigung im alten Institusgebäude statt. Vor einem vollen Auditorium verteidigte Andreas Becker seine Arbeit auf dem Gebiet der Warmen Dichten Materie mit Bravour. Die Promotionskommission schlägt dem Fakultätsrat vor,  die seltene Bestnote summa cum laude zu vergeben.

Prof. Dr. T. Fennel
Elektronenkatapult

Ein Team von Physikern und Chemikern aus Rostock, München und Berlin hat die Wechselwirkung von ultrakurzen Lichtblitzen und winzigen Glasteilchen erforscht. Mit der an den Nano-Glaskügelchen konzentrierten Lichtenergie konnte das Team Elektronen in extrem kontrollierter Weise beschleunigen. Ihre Forschungsergebnisse könnten langfristig sogar die medizinischen Methoden zur Krebsbekämpfung erweitern. Informationen könnten in unfassbar kurzer Zeit verarbeitet werden. Die Studie der Wissenschaftler wurde in der jüngsten Ausgabe der international renommierten Fachzeitschrift »Nature Communications« veröffentlicht.

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Von links nach rechts: J. Sperling, W. Vogel, B. Kühn. Quelle: Uni Rostock/E. Altrichter.

Die Arbeitsgruppe Theoretische Quantenoptik am Institut für Physik, unter Leitung von Professor Werner Vogel, erhielt eine Förderungszusage der EU im Rahmen des Forschungsprogramms Horizon 2020 – die erste dieser Art an der Universität Rostock. Die Kurzbezeichnung QCUMbER des Projektes steht für ''Quantum Controlled Ultrafast Multimode Entanglement and Measurement''. Gemeinsam mit Kollegen aus Paris, Oxford, Lille, Paderborn und Rom sollen theoretische Grundlagen und experimentelle Techniken zur Anwendung in neuartigen Quantentechnologien entwickelt werden.

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Andreas Becker (l.) und Prof. Dr. Ronald Redmer (r.)

Die Planeten unseres Sonnensystems waren bei ihrer Bildung vor 4,56 Milliarden Jahren heiße Objekte, die sich mit zunehmendem Alter abkühlen. Im Gegensatz zu Jupiter scheint Saturn aber wärmer zu sein, als die Modelle der Planetenphysiker vorhersagen. Seit langem ist man auf der Suche nach der zusätzlichen Energiequelle, die für seine erhöhte Temperatur und damit größere Leuchtkraft verantwortlich ist. Physiker aus Rostock und Albuquerque (USA) forschen gemeinsam auf diesem Gebiet im Rahmen des Sandia Fundamental Science Programs. Die Ergebnisse des Forscherteams wurden nun im angesehenen Wissenschaftsjournal Science veröffentlicht (M.D. Knudson et al., Direct observation of an abrupt insulator-to-metal transition in dense liquid deuterium, Science 348, 1455-1460, 2015).

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Dr. Ingo Barke, Hannes Hartmann, Prof. Dr. Thomas Fennel, von links nach rechts.
Streubild eines Silberteilchens

Die dreidimensionale Form einzelner Nanopartikel im Flug abzubilden ist kein einfaches Unterfangen. Einem Team von Physikern der Universität Rostock und der TU Berlin ist dies nun mit Hilfe von Einzelschuss-Streuexperimenten am Freie Elektronen-Laser FLASH am DESY in Hamburg gelungen. Dazu beleuchteten sie individuelle Silberpartikel mit ultrakurzen Röntgenpulsen und charakterisierten die Teilchen anhand von Weitwinkel-Streubildern, wie sie in der Fachzeitschrift Nature Communications berichten. Damit rückt die Untersuchung ultraschneller Dynamik einzelner freier Nanoteilchen in den Bereich des Machbaren.

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Die Professoren Heinrich Stolz (li) und Stefan Scheel

Neues Arbeitsgebiet für Physiker

Physikern der TU Dortmund um die Professoren Dietmar Fröhlich und Manfred Bayer und der Universität Rostock um die Professoren Heinrich Stolz und Stefan Scheel ist es erstmals gelungen, neuartige Materiezustände,  sogenannte Rydberg-Exzitonen, zu beobachten, wie sie in  einem in der jüngsten Ausgabe des renommierten Fachjournals „Nature“ veröffentlichten Beitrag berichten.  Die Dortmunder und Rostocker Physiker sind sich sicher, ein völlig neues Arbeitsgebiet aufgetan zu haben.

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